Vermeiden Sie die 5 häufigsten Fehler auf Ihrer Italienreise
 

Vermeiden Sie die 5 häufigsten Fehler auf Ihrer Italienreise

 
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Bella Italia gilt unumstritten als eines der beliebtesten europäischen Reiseziele. Generell ist Italien sehr touristenfreundlich, dennoch gibt es so Einiges, was dem deutschen Reisenden völlig fremd und ungewöhnlich vorkommen mag.

Bei Ihnen steht auch bald die lang ersehnte Reise durch Italien an? Damit Sie die Zeit vollends genießen können und immer in guter Erinnerung behalten, lohnt es sich bereits im Voraus über fünf häufige Fehler, die Touristen gerne begehen, informiert zu sein. Mit diesem Hintergrundwissen können Sie sowohl den schiefen Blicken der oft temperamentvollen Italiener, als auch ordentlichen Strafzetteln entkommen.

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1. Sollte ich Trinkgeld geben?

 

Hier sei gesagt, dass es in Italien generell sehr ungewöhnlich ist Trinkgeld zu geben und es wird definitiv nicht erwartet. Oft wird Trinkgeld von der Servicekraft ratlos und mit einem verwirrten Blick entgegen genommen oder gar verweigert. Diese Art den hart arbeitenden Kellnern finanziell ein bisschen unter die Arme zu greifen hat sich einfach nicht ,,eingebürgert“ und wird von manchen sogar als unhöflich empfunden. Außerdem ist unter der coperto oder servizio auf Ihrer Rechnung bereits eine Art Trinkgeld mit eingeschlossen. Das heißt aber nicht, dass Sie für eine außergewöhnlich gute Bedienung nicht gerne ein wenig Trinkgeld auf dem Tisch liegen lassen können. In Südtirol ist die Situation mit dem Trinkgeld anders, dort gehört es zum guten Ton ein angemessenes Trinkgeld zu hinterlassen. Ihrem Fahrer, Reiseführer oder Träger im Hotel können Sie auch gerne das Trinkgeld, was Sie im Restaurant eingespart haben, hinterlassen.

 

2. Die unendliche Suche nach Bahntickets

 

Anzunehmen, dass man wie in Deutschland seine Bahn- und Bustickets ganz einfach im Fahrzeug erwerben kann, ist nicht nur falsch, sondern kosten unzähligen Touristen täglich hohe Strafen. Vermeiden Sie dieses Ärgernis, indem Sie Ihre Tickets vorher an einem Zeitungsstand (edicola) oder einem Trafik (tabaccaio) erwerben und beim Betreten des Zuges am Automaten mit Datum und Uhrzeit entwerten. Wo es Bahntickets zu kaufen gibt, scheint für viele Touristen der großen italienischen Städte ein Rätsel zu sein und gestaltet sich oft als unendliche Suche. Auch an den Haltestellen gibt es keine Ticketautomaten; Sonntag ist die Situation noch schwieriger. Lieber einen Tag vorher ein Ticket erwerben, denn Italienische Kontrolleure sind streng und wer beim Schwarzfahren erwischt wird, erhält mit Sicherheit eine hohe Strafe.

 

3. Zuerst zahlen, dann bestellen? Erst bestellen, dann bezahlen? So machen Sie es richtig!

 

Wenn Sie in einer Bar oder Eisdiele nicht sofort am Tisch bedient werden oder eine getrennte Cassa sehen, ist das meist ein Zeichen dafür, dass Sie zunächst bezahlen müssen und anschließend eine Bestellung aufgeben können. Nach der Bezahlung erhalten Sie einen Kassenzettel mit dem Sie dann erst bestellen. Wenn Sie sich unsicher sind, fragen Sie einfach nach, ob man erst bestellt oder erst bezahlt: “scusi, si paga o si ordina prima?“. Von Lokal zu Lokal oft unterschiedlich, verwirrt der Bestellvorgang in aller Häufigkeit zurecht ausländliche Touristen.

 

4. Kaffee gibt’s nur zum Frühstück

 

In Italien ist es üblich Kaffee ausschließlich zum Frühstück zu trinken und schon gar nicht zu einer Mahlzeit dazu. Sie werden regelmäßig schiefe Blicke ernten, wenn Sie sich entscheiden Ihren Cappuccino mit dem Hauptgang zu bestellen. Nach 14 Uhr wird Kaffeetrinken von den Italienern generell nicht gerne gesehen und wenn dann sind sie mit einem Espresso schon eher auf der sicheren Seite.

 

5. Etiquette auf dem Wochenmarkt

 

Eine Reise durch Italien ist nicht komplett, ohne den Trubel auf den wöchentlichen Märkten erlebt zu haben. Hierbei sollten Sie allerdings die Früchte und das frische Gemüse keinesfalls anfassen. Überlassen Sie dies den Händlern, alles andere wird als unhöflich empfunden. Im Supermarkt werden Sie in der Obst- und Gemüseabteilung Plastikhandschuhe sehen, denn in ganz Italien sollte man die Produkte niemals mit den bloßen Händen anfassen.

Befolgen Sie diese fünf Tipps und entgehen Sie so den häufigsten Fehlern, die Touristen gerne begehen. Als letzte Faustregel möchte ich Ihnen mitgeben; Befolgen Sie stets die Gewohnheiten der eitlen Italiener, loben Sie bei jeder Gelegenheit das italienische Essen, die Mode und das Wetter.

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