Italiens fantastische Seen - die 5 schönsten zur Auswahl
 

Italiens fantastische Seen - die 5 schönsten zur Auswahl

 
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Im heutigen Oberitalien, dort wo sich einst Gletscher ihren Weg aus den Bergen in die Täler Richtung Süden bahnten, und dabei gigantische Schluchten formten, entstanden aus dem Schmelzwasser der letzten Eiszeit gewaltige Seen. Italiens Seenlandschaft ist ebenso atemberaubend wie verlockend und man muss sie gesehen haben.

Italien überwältigt uns immer wieder, landschaftlich oder historisch, sei es verträumte Toskana oder überwältigendes Rom, die Schätze dieser Nation sind unendlich. Verträumte Dörfer, faszinierende Metropolen und eine unendliche Vielzahl von Aktivitäten machen auch Italiens Seen so wertvoll für den Urlauber. Heute ist eine Vielzahl von Seen nicht nur in Oberitalien sondern über alle Regionen verteilt und einer ist schöner als der andere.

Wandern im Gargano

Unberührte Natur, weiße, steil aufragende Felswände, malerische Dörfer, ein imposanter Naturpark, der Heimat von 60 % aller europäischen Orchideen ist, sowie die vollständige Abwesenheit von Massentourismus laden zum Wandern im Gargano, dem Sporn des italienischen Stiefels, ein.... Read more 

Wassersport ohne Ende, Rafting, Segeln, Segelschulen, Wasserski, Jetski, oder Ausflüge mit dem Skipper. Italiens Seen haben von allem etwas zu bieten, nicht zuletzt auch eine der besten und abwechslungsreichsten Cuisines der Welt. Dies sind nur einige der wunderschönen Seen Italiens.

 

Lago Maggiore

 

Einer fünf größten oder interessantesten Seen ist der Lago Maggiore, den man in Deutschland schon seit Generationen mit schnulzigen Texten besingt., Cornelia Froeboess hat es in den 60ern getan und auch Vicky Leandros hat die Schönheit des Maggiore zum Trällern veranlasst.

Der zweitgrößte See Italiens erstreckt sich vom schweizerischen Tessin über die italienischen Regionen Piemont bis in die Lombardei. Unter den Besuchern ist er der beliebteste der italienischen Seen, und dies nicht ohne Grund, wer einmal die Zwillingsinseln Isola Bella und Isola Madre gesehen hat, weiß warum. Die Isola Bella beherbergt eines der Schmuckstücke des Lago Maggiore, den eindrucksvoll verzierten Barock-Palast der Familie Borromeo aus dem 17. Jahrhundert mit seinen Terrassengärten, Springbrunnen, Statuen und der berauschenden Flora und Fauna mit Orangenbäumen, Magnolien und Kamelien und einer Papageienkolonie, sowie der ältesten Kaschmir-Zypresse Europas.

Ganze 212 m² umfasst der Lago Maggiore und sein mediterranes Flair und die vielfältige Landschaft, lassen nichts zu wünschen übrig. Hier findet man verträumte Dörfchen gleich neben eleganten Hotels und Restaurants, die das Beste auffahren, was die italienische Küche zu bieten hat. Im Norden ist der See von gigantischen Felswänden eingegrenzt, die ihm zugleich im Winter Schutz vor den kalten Nordwinden bieten.

 

Lago Lugano

 

Am südlichsten Zipfel Tessins und weit nach Italien hineinragend liegt dieses paradiesische Juwel mit seinem mediterranen Klima, seinen Badebuchten, Sportgelegenheiten, Seilbahnen und Wanderwegen, eingebettet in eine der dramatischsten Landschaften der Welt, zwischen den italienischen und Schweizer Alpen. Eine Bootsfahrt auf dem im Sonnenlicht glitzernden Wasser des Luganer See, zwischen den bewaldeten Bergflanken und den hübschen Dörfern der Lombardei dürfte unvergesslich bleiben.

Ein Besuch der malerischen Dörfer Valsolda und Porlezza bietet ausreichend Gelegenheit zu einigen der abwechslungsreichsten Wandertouren der Region, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Eine Gratwanderung an den Kalkzähnen gehört zu den größten Herausforderungen für Wanderer, die große Anstrengung wird jedoch mit einer atemberaubenden Aussicht von der Höhe der Kalktürme der Denti della Vecchia belohnt.

 

Lago di Garda

 

Der Gardasee ist der größte See Italiens und auch der bekannteste. Weniger touristisch überlaufen als einige seiner kleineren Nachbarn, bietet er doch für Urlauber jeder Fasson paradiesische Verhältnisse. Sei es Campingurlaub für Surfbrettartisten, Wander- oder Radtouren, Klettertouren oder Segeltörn, in den geschützten, teils mediterranen, teils milderen unterschiedlichen Zonen dieses Giganten findet man einfach alles - einschließlich der besten italienischen Eiscreme.

Am Lago di Garda findet man ebenfalls die bedeutendsten Überreste des römischen Reiches im Norden Italiens. Die Venezianer kamen einst hierher und benannten diesen Ort Grotte di Catullo, denn sie hielten es für natürliche Höhlen; viel später erst entdeckte man, dass dies die Ruinen einer römischen Villa waren, die bereits im 5. Jahrhundert nach Christus aufgegeben wurde. Hier wandelt der Besucher auf wahrhaft historischen Spuren.

 

Lago Como

 

Der Comer See liegt n der Lombardei, ca. 50 km von Mailand entfernt. Dieser Ort hat bereits Vicenzo Bellini zu seiner Oper “Norma” inspiriert, und hat bis heute nichts von seiner Faszination verloren. Lago Como ist der drittgrößte und, mit über 400 m Tiefe, der tiefste See Italiens.

Mitten auf dem Lago de Como flaniert man unter Oleander und Limettenbäumen auf der Promenade des vielleicht schönsten Ortes Italiens, Bellagio, dort wo sich einst der italienische Adel die samt-behandschuhte Hand gab. Eingebettet in die schönsten Schattierungen der Morgen- und Abendsonne von Zartrosa über Pfirsich bis hin zu sanften Ockertönen laden die kopfsteingepflasterten Gassen der alten Stadt zu jeder Tageszeit zu langen Spaziergängen ein.

Rund um den See sieht man Spuren des römischen Reichs und der Germanischen Völker - es ist schwer zu sagen, was das Auge mehr betört, die Spuren vergangener Zeiten oder die fantastischen und legendären Gärten des Comer Sees, die ganzjährig in voller Blüte stehen.

 

Lago Trasimeno

 

In Zentralitalien, mitten im Herzen Umbriens, liegt der romantische Trasimener See, ein Paradies nicht nur für Urlauber sondern vor allem auch ein ganz natürliches Paradies für Wildenten, Kormorane und Eisvögel, die sich hier fast das ganze Jahr über wohlfühlen.

Die sanften Hügel der Landschaft um den See waren einst Heimat der Etrusker, wovon heute noch die Ruinen ihrer Gräber zeugen. Die Region ist weder touristisch noch landwirtschaftlich überlastet, hier wird sogar noch mit traditionellen Methoden beackert und die Weinberge, Kornfelder und Olivenhaine der Bauern werden ganz natürlich und unregelmäßig von Feldern voller wilder Sonnenblumen und bewaldeten Stellen unterbrochen. Der Charme des Trasimener Sees ist kaum zu überbieten.

Das mittelalterliche Städtchen Citta della Pieve sowie das Castiglione del Lago sind perfekt erhaltene Spuren längst vergangener Zeiten. Von dem Kalksteinfelsen, auf welchem die für damalige Verhältnisse gigantische Burg einst erbaut wurde, kann man ebenso die mittelalterlichen Mauern des Palazzo Ducale bewundern. Auf der Isla Maggiore, welche man per Boot erreichen kann, liegt ein romantisches Fischerdörfchen aus dem 15. Jahrhundert und ebenso die römische Kirche des San Salvatore aus dem 12. Jahrhundert. Isla Maggiore ist nicht die einzige Insel auf dem dem Lago Trasimeno, die unbewohnte Isla Polvese ist die größte der Inseln, und sie dient heute als öffentliche Parkanlage.

Architektonisch und historisch interessierte finden am Trasimener See ein wahres Paradies in der wundervollsten, fast unberührt scheinenden Natur. Es gibt 1001 Gründe, Italiens Seen so bald wie möglich zu besuchen.

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