5 Dinge, die man in Rom unbedingt tun sollte
 

5 Dinge, die man in Rom unbedingt tun sollte

 
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Rom – die ewige Stadt. Mit seinen historischen Bauten aus praktisch jeder Epoche der Menschheitsgeschichte ist die Hauptstadt Italiens ein wahrer Touristenmagnet. Da man unmöglich alles auf einmal besichtigen kann, haben wir eine kleine Auswahl an Dingen zusammengestellt, die man in Rom unbedingt tun sollte.

 

1. Das römische Erbe entdecken

Wandern im Gargano

Unberührte Natur, weiße, steil aufragende Felswände, malerische Dörfer, ein imposanter Naturpark, der Heimat von 60 % aller europäischen Orchideen ist, sowie die vollständige Abwesenheit von Massentourismus laden zum Wandern im Gargano, dem Sporn des italienischen Stiefels, ein.... Read more 

 

Was wäre Rom ohne die antiken Römer. Das Kolosseum gilt als größtes Amphitheater der Antike und ist das Wahrzeichen von Rom. Das eigentlich als Amphitheatrum Flavium im Jahr 80 v. Chr. erbaute Theater wurde später wegen einer großen Statue von Kaiser Nero neben dem Amphitheater, dem Colossum, in Kolosseum umbenannt. Im Kolosseum wurden meist grausame Veranstaltung, wie Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen, ja sogar nachgestellte Seeschlachten, zur Unterhaltung des Kaisers und der freien römischen Bürger abgehalten. Die herausragende Baukunst der antiken Römer wird heute noch als Vorbild beim Bau von Stadions verwendet, da es sich durch ihr ausgeklügeltes Eingangssystem in 5 Minuten räumen bzw. in 15 Minuten füllen lässt.

Auch ein Besuch im Forum Romanum lohnt sich, deren Ruinen früher der zentrale Treffpunkt der Römer waren. Oder im Pantheon, einem der ältesten Betonbauwerke der Welt und ehemaliger Tempel für alle Götter (griechisch: pan = alle, théos = Götter), denn die Architektur der Kuppel des Pantheons gilt weltweit als Vorbild für spätere Bauwerke, wie z. B. die Kuppel des Petersdoms oder das Kapitol in Washington.

 

2. Den Vatikan besuchen

 

Mitten in Rom liegt der kleinste Staat der Welt und das Zentrum der Katholischen Kirche: der Vatikan. Kunstinteressierte werden in den Vatikanischen Museen bestimmt auf ihre Kosten kommen, denn die Sammlungen gehören zu den bedeutsamsten der Welt und umfassen Werke aus jeder Epoche, von orientalischen Altertümern bis zu zeitgenössischer Kunst. Ein besonderes Highlight sind dabei die Fresken von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle. Auch ein Teil des Apostolischen Palastes, die offizielle Residenz des Papstes, ist in die Museen integriert. Wer vor dem Eintritt noch Bargeld braucht, sollte dafür sein Latein ausgraben, denn bei den vatikanischen Geldautomaten ist Latein alles andere als eine tote Sprache!

In unmittelbarer Nähe zu den Museen befindet sich der Petersdom, eine der bedeutsamsten Kirchen der Welt und die größte päpstliche Basilika, in der 20.000 Menschen Platz haben und die ein Fünftel des ganzen Vatikans einnimmt. Empfehlenswert ist der Aufstieg über die 536 Stufen zur Kuppel, von der aus man eine tolle Aussicht hat. Unter dem Hauptalter der Pilgerkirche befindet sich das Grab des Apostels Petrus.

Wer einmal den Papst treffen möchte, hat dazu jeden Mittwoch um 10:30 Uhr bei einer Generalaudienz auf dem Petersplatz die Möglichkeit, sofern der Papst im Lande ist. Die Eintrittskarten sind kostenlos über Pilgerbüros oder die Präfektur des Päpstlichen Hauses erhältlich. Bei Schlechtwetter findet die Audienz in der Audienzhalle Paolo VI. statt.

 

3. Durch Trastevere flanieren

 

Rom einmal anders erleben. Von Vatikanstadt erstreckt sich am rechten Tiberufer der Gianicolo-Hügel, der bis zum pittoresken Trastevere-Viertel reicht und einst sehr wichtig für die Verteidigung der Stadt war. Dort wurde Anfang des 20. Jahrhunderts ein von nach Argentinien ausgewanderten Italienern gestifteter Leuchtturm gebaut, von dem aus man eine tolle Aussicht auf die Stadt hat und der am Abend in den Nationalfarben grün, weiß und rot leuchtet.

Im Arbeiter- und Künstlerviertel Trastevere herrscht ein dörfliches Flair, und gerade bei jungen Leuten ist es ein beliebtes und gemütliches Ausgehviertel. Die vielen Cafés und netten Restaurants sowie die kleinen Kunstläden in den engen Gassen laden zum Flanieren und Genießen ein. Wer an einem Sonntag in Rom ist, sollte am Vormittag den Flohmarkt von Porta Portese nicht verpassen.

 

4. Den Gaumen verwöhnen

 

Man kann sich nicht in Rom aufhalten, ohne die italienische Küche zu genießen. Wie wäre es mit einem café in der Früh, am besten wie die Italiener stehend am Tresen getrunken, um wach zu werden? Dieser Kaffee ist so stark wie ein Espresso und nur wer wirklich viel Koffein verträgt, sollte es wagen, sich einen italienischen Espresso zu bestellen.

Um sich zwischendurch zu erfrischen, muss man einfach das lokale gelati probieren. In Rom wird das Eis mit einem Spachtel in die Waffel gedrückt, was viel besser schmeckt, als eine dieser perfektionierten runden Kugeln.

Abends ist eine echte italienische Pizza ein Muss, wobei man darauf achten sollte, dass sie auch wirklich in einem Holzofen zubereitet wird. Dabei lohnt sich ein Ausflug in das volkstümliche Viertel Testaccio, in dem viele kleine Pizzerien und Trattorien zu einem Glas vino einladen.

 

5. Emblematische Fotos machen

 

Was ist heutzutage ein Urlaub ohne lustige Selfies vor den bekanntesten Sehenswürdigkeiten? Folgende Highlights lohnen sich zumindest für einen kurzen Fotostopp, um ein Foto mit dem Text „Liebe Grüße aus Rom“ posten zu können:

Der Trevi-Brunnen. Dieses barocke Bauwerk in Form eines Triumphbogens wurde nach dem Vorbild einer Bühne auf Felsen gebaut. Es ist zum Teil in den Palazzo Poli integriert und stellt die Naturgewalt des Meeres dar. Wie wäre es mit einem Selfie mit dem Meeresgott Neptun? Oder doch lieber eines beim Werfen einer Münze über die rechte Schulter? Die Legende besagt nämlich, dass das Glück bringe. Wirft man eine Münze, kehre man nach Rom zurück, bei zwei Münzen verliebe man sich in einen Italiener/eine Italienerin und bei drei Münzen heirate man seine/n Liebste/n. Durch diese Tradition nimmt die Stadt jährlich 600.000 Euro ein.

Bocca della Verità. „Der Mund der Wahrheit“ ist ein antikes Gesicht auf einer Marmorscheibe in der Säulenvorhalle der Kirche Santa Maria in Cosmedin. Es ist eine Mischung aus Lügendetektor und Mutprobe, denn seit dem Mittelalter glaubt man, dass einem die Hand abgebissen wird, wenn man sie in den offenen Mund der Scheibe legt und vorher nicht die Wahrheit gesagt hat. Wer traut sich, das für ein Foto auszuprobieren?

Die Spanische Treppe. Eigentlich heißt diese Treppe Scalinata di Trinità dei Monti, aber im Deutschen bezieht sich ihr Name auf die spanische Botschaft, die sich am Ende der Treppe am Piazza di Spagna befindet. Die Treppe führt über 138 Stufen hinauf zur Kirche Santa Trinita di Monti. Was wäre ein Rom-Trip ohne entspannte Fotos auf der Treppe, bevor es unten auf die Mode- und Flaniermeile Via Condotti geht?

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